Drehbuch Geschichte 2026
Die vierte Gewalt – Journalismus im Film
Ob als Kontrollinstanz politischer Macht, Dokumentation von Krisen und Kriegen oder als Motor von Skandalisierung – Journalismus prägt unser Bild von der Welt. Die diesjährige Filmreihe „Drehbuch Geschichte“ beleuchtet in sieben Filmforen, wie unterschiedlich diese Rollen im Kino dargestellt werden und wie sie sich in den letzten Jahrzehnten verändert haben: zwischen investigativer Aufklärung, politischem Druck, moralischen Dilemmata und der Versuchung der Sensation, wenn Nachrichten zur Ware werden.
Die ausgewählten Filme spannen einen Bogen von klassischen Werken über politische Drama- und Dokumentarformate bis zu aktuellen Produktionen. Gemeinsam zeigen sie, wie Journalismus in Extremsituationen funktioniert – und manchmal versagt. Ein Panorama journalistischer Rollenbilder und Herausforderungen.
Alle Filme werden durch Fachleute eingeführt. Im Anschluss an die Vorführungen besteht Gelegenheit zu Gesprächen und Diskussionen.
Herzlich laden wir Sie dazu ein, mit uns den Einfluss von Medien auf Politik, Öffentlichkeit und persönliche Lebenswege kritisch zu hinterfragen – und sich bewusst zu machen, wie sehr unsere Wahrnehmung von Ereignissen von denjenigen geprägt wird, die darüber berichten.
Die Veranstaltungsreihe ist Teil der bundesweiten Aktion "Tag der Demokratiegeschichte" unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Überblick über Veranstaltungen der letzten Jahre
Seit inzwischen 20 Jahren zeigt die Filmreihe "Drehbuch Geschichte" regelmäßig historische Spielfilme sowie andere Film- und Fotodokumente und lädt zur Diskussion über sie ein.
Veranstalter der Reihe sind neben dem Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) und dem Verein „Die Linse e.V.“ auch der Geschichtsort Villa ten Hompel, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Verein „Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.“.
Hier finden Sie mehr Informationen über die vergangenen Veranstaltungen.
Filmwelt Westfalen - Geschichten einer Region
Bodenständig, ehrlich, beharrlich – oder doch provinziell und ungehobelt? Die Klischees über Westfalen sind vielfältig und trotzen wie ihre Träger stur dem Wandel der Zeiten. Und doch hat die Region zwischen Ruhr und Weser viele Gesichter, die in Bielefeld und Bochum, Bocholt und Burbach wohl kaum unterschiedlicher sein könnten.
Seine Facetten präsentiert das Filmland Westfalen seit über 100 Jahren in historischen Dramen, pointierten Komödien und spitzen Gesellschaftskritiken. Welche Geschichten prägen Westfalen? Welche Stereotype werden hier aufgegriffen? Wie wandelt sich die Selbstwahrnehmung? Gibt es überhaupt „die Westfalen“?
Die diesjährige Ausgabe der Filmreihe „Drehbuch Geschichte“ brachte Hochglanzproduktionen, Kult-Klassiker sowie historische Schätze der Region zurück ins Kino. An acht Themenabenden mit Einführungen und Filmgesprächen bot die Reihe eine Rundreise durch die westfälische Film- und Kulturlandschaft, betrachtete Stereotype und Klischees und zeigte die Weite der westfälischen Filmwelt.
Zum Flyer Drehbuch Geschichte 2025 (PDF, nicht barrierefrei)
Kamera Kolonial - (Post-)Koloniale Perspektiven im Film
Schon vor über 100 Jahren wurden in deutschen und westfälischen Kinos laufende Bilder aus den Kolonien gezeigt und romantisierten so eine Sehnsucht nach der Ferne, befeuerten imperialistische Großmachtträume und verbreiteten rassistische Fantasien. Erst seit den 1960ern wurden kritische Stimmen laut und hinterfragten das idyllische Bild und forderten einen neuen Blick auf den Kolonialismus und dessen Nachwirkungen. In der jüngsten Zeit ist die Forderung nach Repräsentation und Selbstbestimmtheit auf der Leinwand in den Fokus gerückt.
Diese Perspektivveränderungen nachzuvollziehen und zu verstehen, war das Ziel der diesjährigen Filmreihe „Drehbuch Geschichte“. An sechs Filmabenden mit begleitenden Gesprächen wurde zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem kolonialistischen Erbe, Fragen der Repräsentation und der postkolonialen Sicht auf Film angeregt.
zum Flyer Drehbuch Geschichte 2024 (PDF, nicht barrierefrei)
No future? Zukunftsvisionen im Film
Was wird in Zukunft von unserer Natur übrig sein? Welche technischen Innovationen werden unser Leben bestimmen? Wie wird unsere Gesellschaft organisiert sein und zu welchem Preis?
Von der Apokalypse bis zum Überwachungsstaat reichen die Vorstellungen, wie die Zukunft unserer Welt aussehen könnte – Vorstellungen, die häufig stark durch ihre Zeit geprägt sind und erzählerische Zeitzeugnisse hinterlassen. In oft düsteren Zukunftsszenarien fängt gerade das Kino die Hoffnungen und Ängste ihrer Entstehungszeit ein. Dabei werfen Filme immer wieder dieselbe Frage auf: Welche Zukunft gibt es überhaupt für uns?
Die Filmreihe „Drehbuch Geschichte“ präsentierte 2023 vergangene und gegenwärtige Zukunftsvisionen, bewegte sich durch die Geschichte des futuristischen Films von den 1930ern bis heute und zeigte dabei, was die Menschen in unterschiedlichen Zeiten und Ländern bewegte. Alle Filme wurden durch Fachleute eingeführt, die Ihnen den Entstehungskontext näherbringen.
zum Flyer Drehbuch Geschichte 2023 (PDF, nicht barrierefrei)
"WAS IST SCHON NORMAL?" - Psyche und Gesellschaft im Film
Unter dem Titel „Was ist schon normal?“ präsentierte die Filmreihe „Drehbuch Geschichte“ im Jahr 2022 ausgewählte Spielfilme zum Thema „Psyche und Gesellschaft im Film“. Damit nahm die Reihe den Fokus des Projektes „outside | inside | outside. Literatur und Psychiatrie“ (Link: : www.literatur-und-psychiatrie.lwl.org) der LWL-Literaturkommission für Westfalen auf.
In sieben Filmforen wurden Filme gezeigt, die den gesellschaftlichen Umgang mit psychischen Erkrankungen, Krisen und Traumata über ein Jahrhundert Filmgeschichte schilderten.
zum Flyer aus dem Jahr 2022 (PDF, nicht barrierfrei).
Auf das Leben - Jüdisch-deutsche Geschichte und Gegenwart im Film
Die Filmreihe "Drehbuch Geschichte" nahm das bundesweite Festjahr "2021 Jüdisches Leben in Deutschland" zum Anlass, Einblicke in jüdische Vergangenheit und Gegenwart zu vermitteln. In neun Filmforen zeigte die Reihe Filme, die das jüdische Leben in Deutschland und Westfalen vor und vor allem nach 1945 schilderten.
zum Flyer Drehbuch Geschichte 2021 (PDF, nicht barrierefrei)
Die Trümmer sind unter uns
Nachkrieg im Film
Sechs Filmforen mit Einführung
Programm als PDF (nicht barrierefrei)
"Moderne Zeiten?"
Vier Filmforen über die Weimarer Republik
Filmreihe
Programm als PDF (nicht barrierefrei)
"Protest - Provokation - Provinz"
1968 im Film
Filmreihe
Programm als PDF (nicht barrierefrei)
"1977"
Der bundesdeutsche Terrorismus im Film
Filmreihe
Programm als PDF (nicht barrierefrei)
"Deutschland bitteres Vaterland"
Migration im Film
Filmreihe
Programm als PDF (nicht barrierefrei)
Zwischen Trümmern und Träumen
1945 im Film
Filmreihe
Programm als PDF (nicht barrierefrei)
"14/18 - Der Erste Weltkrieg im Film"
Filmreihe
Programm als PDF (nicht barrierefrei)
Westfälische Mythen - Westfälische Typen
Filmreihe
Programm als PDF (nicht barrierefrei)
Bodenständig, ehrlich, beharrlich – oder doch provinziell und ungehobelt? Die Klischees über Westfalen sind vielfältig und trotzen wie ihre Träger stur dem Wandel der Zeiten. Und doch hat die Region zwischen Ruhr und Weser viele Gesichter, die in Bielefeld und Bochum, Bocholt und Burbach wohl kaum unterschiedlicher sein könnten.
Seine Facetten präsentiert das Filmland Westfalen seit über 100 Jahren in historischen Dramen, pointierten Komödien und spitzen Gesellschaftskritiken. Welche Geschichten prägen Westfalen? Welche Stereotype werden hier aufgegriffen? Wie wandelt sich die Selbstwahrnehmung? Gibt es überhaupt „die Westfalen“?
Die diesjährige Ausgabe der Filmreihe „Drehbuch Geschichte“ brachte Hochglanzproduktionen, Kult-Klassiker sowie historische Schätze der Region zurück ins Kino. An acht Themenabenden mit Einführungen und Filmgesprächen bot die Reihe eine Rundreise durch die westfälische Film- und Kulturlandschaft, betrachtete Stereotype und Klischees und zeigte die Weite der westfälischen Filmwelt.
Mauerblümchen
DDR-Alltag im DEFA-Film
Filmreihe
Programm als PDF (nicht barrierefrei)
Mauerblümchen
DDR-Alltag im DEFA-Film
Filmreihe
Programm als PDF (nicht barrierefrei)