Regelmäßige Veranstaltungen
Veranstaltungen und Termine
SchulKinoWochen NRW 2026 - ZUSAMMEN leben. sehen. lernen.
22.01.2026 - 04.02.2026 in mehr als 130 Kinos landesweit
Die SchulKinoWochen NRW bieten in ihrer 19. Auflage ein umfangreiches Filmprogramm mit Bezügen zu verschiedensten Unterrichtsthemen, kostenloses pädagogisches Begleitmaterial und zahlreiche Veranstaltungen. Hierzu zählen etwa Gespräche mit Filmschaffenden oder Expertinnen und Experten zum Wissenschaftsjahr 2026 mit dem Thema „Medizin der Zukunft“ und zum Sonderprogramm „17 Ziele – Kino für eine bessere Welt“ sowie Kinoseminare und Fortbildungen zur Filmanalyse im Unterricht.
Die SchulKinoWochen NRW stehen unter dem Motto: „ZUSAMMEN leben. sehen. lernen.“
Das Spektrum der Filme reicht von spannenden Einblicken in das aktuelle Weltgeschehen und gesellschaftspolitische Debatten bis hin zu kreativen und lustigen Geschichten für jüngere Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, jungen Menschen das Kino als Ort des gemeinsamen Lernens, des kulturellen Austausches und des gemeinschaftlichen Erlebens nahe zu bringen – und zugleich die ästhetische Filmbildung zu fördern.
"Mission Machen" als Wanderausstellung
Ab Februar 2026 präsentiert das LWL-Museumsamt die Ausstellung "Mission Machen - Neue Perspektiven auf das westfälische Handwerk" an neun weiteren Standorten der Region. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
An dieser Stelle finden Sie Informationen zu Terminen, Standorten und Öffnungszeiten der Wanderausstellung.
06.02.2026 - 12.04.2026 Emschertal-Museum der Stadt Herne
23.04.2026 - 28.06.2026 Stadtmuseum Werne
05.07.2026 - 13.09.2026 Museumshof Bad Oeynhausen
18.09.2026 - 27.11.2026 Institut für Stadtgeschichte (Retro Station)
05.12.2026 - 21.02.2027 Museum Wilnsdorf
28.02.2027 - 09.05.2027 Westfälisches Schieferbergbau- und Heimatmuseum Holthausen
16.05.2027 - 25.07.2027 kult Westmünsterland
01.08.2027 - 10.10.2027 Medizin- und Apothekenmuseum Rhede
17.10.2027 - 12.12.2027 Baumberger Sandsteinmuseum
Münster zwischen Zerstörung und Wiederaufbau - Themenabend im Stadtarchiv
Trümmerfotografien der Sammlung Schnitkemper
26.02.2026 / 18:00 Uhr
Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Wie sah Münster unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg aus – und wie begann das neue Leben in den Ruinen? Das zeigt in zum Teil spektakulären Aufnahmen die Sammlung Schnitkemper, die im LWL-Medienzentrum für Westfalen überliefert ist und 2025 gemeinsam mit der Kölner Irene und Sigurd Greven Stiftung erschlossen wurde.
Die rund 5.000 Fotografien aus den Jahren 1946 bis 1949 dokumentieren den Zustand der Städte Köln, Münster und Recklinghausen. Zwischen Trümmern und Notbauten, menschenleeren Straßen und neu belebten Plätzen erzählen die Bilder – davon mehr als 800 aus Münster - vom Übergang in eine neue Zeit.
Mit einem Themenabend laden die Historiker Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums für Westfalen, und Tobias Flümann, wissenschaftlicher Referent im Bildarchiv des Medienzentrums, am Donnerstagabend, 26.2.2026, um 18 Uhr zur Spurensuche durch diesen besonderen Bildbestand und seine Rätsel ein. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit zum Gespräch. Dabei erhoffen sich die Referenten auch weitere Hinweise zu den Fotos und dem Fotografen aus dem Publikum.
Eine Teilnahme am Themenabend ist nach Voranmeldung an themenabend-anmeldung@stadt-muenster.de oder telefonisch: 0251 492 47 01 möglich. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen.
Hinweise zum livestream und zu den Themenabenden des Stadtarchivs
"Damals in der DDR": Zwischen Staatssicherheit und Ostalgie
Wie Filme Klischees prägen und wie man diese im Unterricht (mit anderen Filmen) hinterfragen kann
06.03.2026 / 9:00 bis 16:00 Uhr
LWL-Medienzentrum für Westfalen, Fürstenbergstr. 13-15, 48147 Münster
Tagungsraum C1.05
Nach dem Fall der Mauer wurde das öffentliche Bild vom Leben in der DDR und der Nachwendezeit von zahlreichen Spielfilmen und Serien geprägt, die bis heute wirkmächtig sind. Die komplexe und widersprüchliche Lebenswirklichkeit wird dabei häufig verengt dargestellt oder auf bestimmte Themen und Genres reduziert. Dazu zählt etwa die Fokussierung auf die Staatssicherheit ("Das Leben der Anderen"), dramatische Fluchtgeschichten ("Ballon"), Familiendramen (wie die TV-Serie "Weißensee") oder Komödien ("Sonnenallee" oder "Good Bye, Lenin!"). Viele der genannten Filme werden gern in der Schule eingesetzt, um Schülerinnen und Schülern von heute möglichst anschaulich zu vermitteln, "wie das Leben in der DDR wirklich war". Der Einsatz der Filme setzt jedoch eine kritische Reflexion der darin vermittelten Bilder vom Alltag in der DDR und vom Aufwachsen "im Osten" voraus.
Die ganztägige Fortbildung bietet hierfür eine Grundlage und ermöglicht – auf Basis von Filmausschnitten und Fallbeispielen – die gemeinsame Entwicklung von Methoden, um Klischees zu hinterfragen und mit anderen filmischen Quellen (u.a. aus der DDR) abzugleichen. Die Fortbildung ist modular aufgebaut und kann an die individuellen Lehrpläne in einzelnen Bundesländern angepasst werden. Sie beinhaltet neben dem Fokus auf Stereotype über "den Osten" auch eine Reflexion über filmische Klischees über "den Westen" und einen praktischen Infoblock zum generellen Einsatz von Film im Unterricht.
Bitte melden Sie sich über folgende E-Mail-Adresse für die bpb-Fortbildung an: schulkinowochen@lwl.org
Wie Bilder Geschichte schreiben - Ein Vortragsabend mit Prof. Dr. Markus Köster
16.04.2026 / 19:00 bis 20:00 Uhr
Burg Vischering, Berenbrock 1, 59348 Lüdinghausen
Es gibt Bilder, die in die Geschichte eingehen: der berühmte Kniefall von Bundeskanzler Willy Brandt 1970 in Warschau ist ein Beispiel. Fotografien wie diese formen unsere Geschichtswahrnehmung. Welche Geschichten stecken hinter den Bildern? Und was können wir aus historischen Beispielen für einen kritisch-kompetenten Umgang mit der heutigen Flut medialer Bilder lernen?
Anhand ausgewählter Fotografien geht Prof. Dr. Markus Köster auf diese Fragen an diesem Abend ein. Als Historiker, Honorarprofessor der Uni Münster und Leiter des LWL-Medienzentrums forscht er zur Geschichte von Film und Fotografie insbesondere in der Region Westfalen-Lippe. Bei einem anschließenden Rundgang durch die Ausstellung „AUGEN – BLICK – WINKEL“ können knapp 40 Momentaufnahmen der deutschen Politikgeschichte des Fotografen Engelbert Reineke betrachtet werden. Reineke war von 1966 bis 2004 als Fotograf im Bundespresseamt tätig. Er hielt viele historische Ereignisse der bundesrepublikanischen Politik fotografisch fest.
Kosten: Ausstellungseintritt (3,50 €, erm. 2 €)
Anmeldung: 02591 / 79 90-0 bzw. kultur@kreis-coesfeld.de
Der Medienkompetenzrahmen NRW vor Ort
Mit der landesweiten Veranstaltungsreihe "Der Medienkompetenzrahmen NRW vor Ort" der Medienberatung NRW soll den in Städten und Kreisen an Schule beteiligten Akteuren bedarfsorientiert die Möglichkeit zu Information, Austausch, Kooperation und Vernetzung geboten werden. Ob Entwicklung und Implementation schulischer Medienkonzepte, Präsentation von Best-Practice-Beispielen oder Vorstellung potentieller Kooperationspartner - die Möglichkeiten einer umfassenden Medienkompetenzförderung mit dem Medienkompetenzrahmen NRW im Fachunterricht oder in außerschulischen Kontexten sind vielfältig. Seit 2020 steht dafür auch die Unterstützung digitaler Formate im Rahmen von Online-Veranstaltungen bereit.